Bodenbacher-Kaserne

Name: Bodenbacher-Kaserne
Auch bekannt als: Block H IV
Auch bekannt als: Auswanderungsamt
Auch bekannt als: Zentralamt
Auch bekannt als: Zentralstelle
Auch bekannt als: Berliner Dienststelle
Auch bekannt als: Zentralstelle für jüdische Auswanderung in Böhmen und Mähren,
Auch bekannt als: Zentralamt zur Regelung der Judenfrage in Böhmen und Mähren
Auch bekannt als: RSHA IV B4,
Auch bekannt als: Kinderjugendheim
Adresse: Postgasse
In der Bodenbacher-Kaserne war in der österreichischen Zeit das Zeughaus untergebracht, in der Zwischenkriegszeit war es aber kaum in Verwendung. Mit der NS-Machtübernahme wurden hier bereits im Winter 1941 Kinder und
Jugendliche untergebracht,während der restliche Komplex als Schleuse für alle ankommenden und abfahrenden Häftlinge diente. Im August 1943 wurde ein Teil der Kaserne geräumt, um dort Archivalien zuerst des RSHA IV A6a („Konzentrationslagerpapiere“) und später auch des RSHA IV B4, des sogenannten „Eichmann-Referats“, aus Berlin zu lagern. Daher rührt auch der Name „Berliner Dienststelle“. Im August 1944 wurde die Bodenbacher-Kaserne
vollständig geräumt, um hier das sogenannte „Auswanderungsamt Prag“ unterzubringen. In der Folge wurden auch luxuriöse Prunk- und Gesellschaftsräume für die SS eingerichtet.
Nach dem Krieg wurde die Kaserne von der tschechoslowakischen Armee genutzt und wird seit deren Abzug von der Künstlerkolonie "M.E.C.C.A." genutzt. Das Gebäude befindet sich heute in einem sehr desolaten Zustand.
Genannt in Tagebucheintrag:
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