Dresdner-Kaserne

Name: Dresdner-Kaserne
Auch bekannt als: Frauengefängnis
Auch bekannt als: Krankenstuben
Die Dresdner-Kaserne im Norden der Festung war die größte Kaserne Theresien­stadts und diente in der österreichischen Periode als Unterkunft für die Infanterie. Ab Anfang Dezember 1941 wurden hier die Frauen untergebracht, anfangs gemeinsam mit ihren Kindern. Zu dieser Zeit existierte auch ein äußerst bescheidener Operationssaal. Im Keller befand sich ein Frauengefängnis zur Bestrafung von kleineren Vergehen. Als im Spätsommer 1942 die
höchsten Belegungszahlen Theresien­stadts erreicht wurden, mussten auch die Dachböden der Dresdner-Kaserne als Unterkunft ausgebaut werden. Die dort herrschenden Lebensbedingungen waren besonders katastrophal. Im Laufe der Zeit wurde in dieser Kaserne ein Saal für Kulturveranstaltungen und Theateraufführungen eingerichtet, und Häftlingen war es erlaubt, im Hof Fußball zu spielen. Im Oktober 1943 lebten in der Dresdner-Kaserne 3.554 Menschen sowie 1.500 auf dem Dachboden, obwohl die Gesamtzahl der vorhandenen Schlafplätze nur 3.514 betrug.
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