Hohenelber-Kaserne

Name: Hohenelbe
Auch bekannt als: Hohenelber-Kaserne
Auch bekannt als: E VI
Adresse: Parkstraße 12
Die Hohenelber-Kaserne wurde bereits in den 1920er Jahren von der tschechoslowakischen Armee als Krankenhaus genutzt und behielt diese Funktion auch in der Ghettozeit bei. Im September 1942 wurde eine eigene Typhusstation eingerichtet. Es gab auch eine psychiatrische Abteilung, in der Viktor Frankl arbeitete, bevor er im Oktober 1944 nach Auschwitz überstellt wurde. Das Krankenhaus war ursprünglich für 1.041 Betten ausgelegt, doch diese Kapazität reichte bei Weitem nicht aus: Alleine auf dem Dach­boden waren unter unhygienischen Bedingungen 700 zusätzliche Menschen untergebracht, während in den Krankenzimmern und auf weiteren Dachböden massenhaft hilflose Kranke lagen. Im Gegensatz zu den anderen Kasernen, lebten hier sowohl Männer als auch Frauen, waren jedoch in getrennten Zimmern untergebracht. Rudolf Tintner baute 15 Schwesternzimmern am Dachboden um. Darüber hinaus befanden sich in der Kaserne das Zentralbad und eine Großküche – beide wurden durch das nahe Brauhaus beheizt. Anfang befand sich hier auch die Entwesungsstation für ankommendes Gepäck
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