Kirche
Name:
Kirche
Am Marktplatz von Theresienstadt steht die römisch-katholische Kirche der Auferstehung des Herren die zwischen 1805 und 1810 erbaut worden war. Diese Kirche war in der österreichischen Periode niemals im Besitz der Kirche, sondern stets der Armee. Nach dem ersten Weltkrieg wurde sie der Diözese Litomerice unterstellt. Mit der Errichtung des Ghettos wurde sie geschlossen. Ab November 1942 wurden auch katholische Messen in Theresienstadt gelesen und zwar am Dachboden des Brauhauses, von denen Rudolf Tintner berichtet. Evangelische Messen wurden hier nach den katholischen gelesen.
Jüdische Gottesdienste fanden in mehreren Beträumen im gesamten Ghetto statt - heute ist noch einer in einer Mansarde der Genie-Kaserne zu besichtigen. Dieser ist der einzige Betraum aus einem nationalsozialistischen Zwangslager, der erhalten geblieben ist.
Jüdische Gottesdienste fanden in mehreren Beträumen im gesamten Ghetto statt - heute ist noch einer in einer Mansarde der Genie-Kaserne zu besichtigen. Dieser ist der einzige Betraum aus einem nationalsozialistischen Zwangslager, der erhalten geblieben ist.
Straßenansicht
