Margarethe Swars geb. Davidsohn
Bärbel
Margarete Swars wurde am 10. Oktober 1891 im ostpreusischen Lyck als Tochter des wohlhabenden Großhändlers Julius Davidsohn geboren. Die Familie zog in ihrer Jugend nach Königsberg, wo sie den katholischen Kaufmann Ewald (Iwars) Swars (auch Svars) kennenlernte. Vor der Hochzeit konvertierte sie zum Katholiszismus. Aus der Ehe gingen die beiden Töchter Gisela und Bärbel hervor. Ewald, Gisela und Bärbel wurden nicht verfolgt. Obwohl in aufrechter „geschützter Mischehe“ lebend, galt dies aber nicht für Margarete: Sie wurde in das KZ Stutthof deportiert und am 19. Jänner 1944 nach Theresienstadt überstellt, wo sie schließlich von der Roten Armee befreit wurde.1022 Nach dem Krieg zog sie nach Frankfurt am Main und verstarb am 11. Dezember 1964 im Vorort Höchst.
