Kurt Eyth
Jenny
Langestraße 5/201, 303
Rathausgasse 3
Kurt Vyth, am 28. März 1910 in Kalkar, nahe der deutsch-niederländischen Grenze geboren, war ein Viehhändler. Wann und wo er die Berlinerin Eva Landsberg, geboren am 29. August 1912, heiratete, ist unklar. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde Kurt wegen der Verteilung antinazistischer Flugblätter verhaftet. Nach seiner Freilassung floh das Ehepaar über die Grenze und versteckte sich in Amsterdam, sie wurden jedoch entdeckt und im Transitlager Westerbork inhaftiert. Auch Kurts Eltern, die sich in Nimwegen verborgen hielten, wurden entdeckt und über Westerbork nach Sobibor deportiert und dort ermordet. Kurt und Eva wurden am 6. September 1944 nach Theresienstadt überstellt und erlebten die Befreiung durch die Rote Armee. Nach dem Krieg zogen sie in die Niederlande. Kurt gründete eine Batterie- und Akkufabrik und machte sich als Sportmäzen einen Namen. Er verstarb am 28. Dezember 1977 in Amsterdam, Eva am 24. November 2005.
de.wikipedia.org
stolpersteine-kalkar.de
pamatnik-terezin.cz
