Otto Maximilian Wallburg
Lisa Brosow
Anna Luise Theis
Ellen
Otto Wallburg wurde als Otto Maximilian Wasserzug am 21. Februar 1899 in Berlin als Sohn eines Bankiers geboren. Nach einer abgebrochenen kaufmännischen Ausbildung besuchte er das Reinhardt-Seminar und debütierte 1909 am Deutschen Theater Berlin. Nach Engagements in Bern und Frankfurt am Main wurde seine Karriere durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen. An der Ostfront verwundet, kehrte er hochdekoriert zurück. Er versuchte sich, nicht sonderlich erfolgreich, als Regisseur und Kabarettist, erhielt dann aber wieder Engagements in Berlin und trat ab 1926 in Filmen auf – darunter große Publikumserfolge.
Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten erhielt er Berufsverbot und floh nach Österreich. Nach dem „Anschluss“ floh er weiter nach Frankreich und schließlich nach Amsterdam, wo er erneut auftrat. Nachdem auch hier die Nationalsozialisten die Kontrolle übernommen hatten, ging er in den Untergrund, wurde verraten, verhaftet und in Westerbork inhaftiert. Am 2. August 1944 wurde er nach Theresienstadt deportiert und am 28. Oktober nach Auschwitz überstellt, wo er ermordet wurde.
