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Katharina
Gelb
20.03.1872
Lackenbach
04.12.1942
Theresienstadt
Verkäuferin
Kerenstraße 14, St. Pölten
6. Mai 1940 Zwangsumsiedelung nach Ferdinandstraße 19/5, Wien 2, später Große Sperlgasse 19/3; am 22. Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert
Wilhelm
Julie
Lederer
Katharina Gelb lebte mit ihren Schwestern Eugenie und Amalia in einer gemeinsamen Wohnung in der Kerenstraße 14 und bezog eine Pension von 39,33 Reichsmark (RM) sowie eine monatliche Unterstützung von 16,67 RM von der Kultusgemeinde. Die Miete allein belief sich auf 20 RM. Da sie ihre beiden Schwestern, von denen eine vorübergehend 5 RM Notstandshilfe bezog, unterstützte, war die finanzielle Situation sehr angespannt.

Eugenie verstarb am 19. April 1939. Amalia und Katharina wurden am 6. Mai 1940 nach Wien zwangsumgesiedelt. Amalia wurde nach Maly Trostinec deportiert und dort am 1. Juni 1942 ermordet. Katharina wurde am 4. Dezember 1942 in Theresienstadt zu Tode gebracht.